Edmund Kollewe
/ Helmut Wist
(beide BRC Semper)

Jubiläumsveranstaltung sorgfältig geplant

Aus den Erfahrungen im letzten Jahr heraus wurde schon lange im Voraus mit einzelnen Sportfreunden über einzelne Aufgaben gesprochen. Trotz allem musste die Personalplanung mehrfach kurzfristig umgeworfen werden. Auch haben wir die Berliner Vereine um Mithilfe gebeten und auch bekommen. Dafür unseren Dank an die RVg Nord und an die anderen Helfer außerhalb des Vereins.

Neuer Startort und zahlreiche Unterstützer

Ein ganz großes Lob an alle hier in diesem Bericht nicht genannten Helfer. In erster Linie möchten wir uns beim Bezirk Berlin-Marzahn/Hellersdorf, dem Sportmuseum für die Mithilfe bei der Organisation und den Cheerleader des BSC und unseren Frauen bedanken, die wiederum keine Mühen gescheut haben.

Während sich der Raum für Buffet und Anmeldung immer schneller füllte, wurde es draußen immer wechselhafter. Kleine Schauer waren angekündigt, aber nicht der Rede wert. Jedoch der Wind mal stärker, mal schwächer, trieb auf den freien Flächen der Strecke sein Unwesen. Es ist eben die erste Veranstaltung im Herbst.

Trübe Wettervorhersage verhinderte mehr Teilnehmer

Daher war es durch die Ankündigung durch die Wettervorhersage nicht verwunderlich, dass leider nur wenige Teilnehmer am Start waren. Hinzu kam auch der neue Startort. Leider gibt es auch immer wieder Sportler, die aus alter Gewohnheit auch zum alten Startort pilgern und sich wundern, dass dort nichts ist, auch wenn in den Ausschreibungen etwas anders angegeben ist.

In einzelnen kleinen Gruppen wurden die Fahrer ab 09:00 Uhr, insgesamt neunundsiebzig Teilnehmer, mit einigen wichtigen und obligatorischen Hinweisen auf die Strecke entlassen. Auf der Strecke lief in diesem Jahr alles wie geplant. Die Ausschilderung wurde rechtzeitig fertig und wurde besonders gelobt.

Verpflegung erneut top, Tour für Wanderfahrer und Kinder diesmal flop

Wie auch bei den Veranstaltungen beim BRC Semper üblich, fällt bei uns keiner wegen mangelnder Verpflegung vom Rad. Das gehört sich einfach nicht. Auf Grund der wiedrigen Witterungsverhältnisse fanden auch keine Kinder und Wanderfahrer den Weg zu uns. Es ist ja seit einigen Jahren Tradition, dass auch die Wanderfahrer die weniger ambitionierten Radfahrer auf gesonderten Wegen zu den Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke im nahen Start- und Zielbereich führen. Die Strecken haben in der Regel eine Gesamtlänge von 40-50 Kilometer auf einen Zeitraum von ca. fünf Stunden. Das schaffen auch Kinder.

Gelungene Überraschung am Ziel

Zu unserem 90. Geburtstag haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen. Jeder ankommende Fahrer wurde einzeln begrüßt. Alle haben sich über diesen Empfang gefreut. Voll des Lobes für die Veranstaltung ging es zum späteren Zeitpunkt zur Siegerehrung in der Meistbeteiligung.

Weitere Besonderheit zum Jubiläum: Highlights auf Video

Vereinswertung der RTF Oderbruch

1. Platz 2. Platz 3. Platz  
 
RC Berliner Bär ESV Lok Schöneweide RV Schöneberger Iduna  

Langer Tag mit schönem Abschluss

Das Buffet wurde reichlich geplündert. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Vielen herzlichen Dank auch an die kleinen „Mäuse“ der Cheerleader, die sichtlich ihren Spaß hatten. Auch herzlichen Dank an unseren Sportfreund Helmut Wist für die schönen Bilder. Im Anschluss gab es wie immer ein gemütliches Zusammensein.

Urtromtal: Ein Fall für 24 Unerschütterliche

Die Veranstaltung ins Urstromtal stand nicht unter diesem glücklichen Stern. Wenn man denkt schlimmer geht’s nimmer, kommt es anders als man denkt. Die Wettervorhersage ließ uns Schlimmes ahnen. Pünktlich zum Startbeginn begann es zu nieseln. Es traten ganze vierundzwanzig Unerschütterliche an den Start. Nach den obligatorischen Hinweisen und auch Warnungen, wurden sie gemeinsam auf die Runde geschickt. An der ersten Kontrolle entschieden sich alle maximal nur die 114 km in Angriff nehmen zu wollen.

Alle kamen wohl behalten ins Ziel. Sichtlich erschöpft wurde wieder das Buffet um einige Auslagen erleichtert. Eine Mannschaftswertung kam auf Grund der geringen Teilnehmerzahl nicht zustande.

Grund zum Feiern gibt es auch nächtes Jahr

Es war wie immer viel Arbeit für unsere Sportfreunde und Helfer, jedoch freuen wir uns auf das nächste Jahr, wenn es heißt "20 Jahre Oderbruch"! Ihr könnt euch sicher sein, dass wir uns dazu auch etwas einfallen lassen werden.