Edmund Kollewe
Michael Rühlemann
(beide BRC Semper)

CTF Bötzsee am 07.11.2015

Mit einem etwas mulmigen Gefühl in der Magengegend begannen wir am Freitag vor der Veranstaltung den Startort herzurichten. Während die ersten Gäste zur Übernachtung eintrafen, liefen die Vorbereitungen zu den avisierten Bestellungen. Die Nacht verlief so wie es der Wetterbericht vorhergesagt hatte. Wider Erwarten fand die CTF Bötzsee bei passablem Wetter statt. Nach längerem Regen während der Nacht war es morgens (am Boden) zwar nicht trocken, aber immerhin kam nichts mehr von oben nach. Der Tag begann noch recht grau, allmählich wurde die Wolkendecke aber dünner und hin und wieder kam sogar die Sonne hervor.


Die mehr als zwei Dutzend Sportfreunde, die die Fahrt in Angriff genommen haben, durften dann eine sehr angenehme Runde fahren und erlebten bei bis zu 18 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit fast tropische Bedingungen. Daher war es um so wichtiger, dass es auch entsprechende Pausen gab. Warme Getränke und leckeres vorweihnachtliches Gebäck an der Verpflegungsstelle sorgten für ein angenehmes Wohlbefinden. Weiter ging es auf die Zusatzrunde. Sehr schwierig zu fahren ist sie nicht, jedoch das viele Laub sorgte für versteckte Fallen.


So musste man, ob man wollte oder nicht, oftmals hintereinander fahren. Trotz zweiter vorhandener Spur. Plötzlich kurz hintereinander auftretende Hindernisse sorgten teilweise für Spurwechsel ohne vorherige Ankündigung, da einfach keine Zeit dafür blieb. Und manchmal streikt auch das Navi. Dann heißt das auch ein paar Meter laufen. An Abwechslung hat es an diesem Tage nicht gefehlt. Schweissdurchnässt kam man bei diesen Wetterverhältnissen trotzdem ins Ziel.

CTF Kesselsee am 08.11.2015

Im Gegensatz zu gestern war heute von Anfang an vom Regen keine Spur. Bei strahlendem Sonnenschein haben sich wieder ca. zwei Dutzend Geländefahrer eingefunden, die ihr Kommen nicht bereut haben. Bei perfektem Wetter ging es quer durch die Landschaft durch Altlandsberg bis zum Bötzsee und Fängersee. Mit wunderbarer Sicht über die Seen ging es längs deren Westufern weiter über die Wesendahler Mühle zur ersten Kontrolle.

Leider hat es einen Kamaraden erwischt und eine defekte Kette verursachte eine etwas längere Pause als vorgesehen.


Einige Sportfreunde haben sich deshalb vom Verband getrennt und sich ohne Führung auf den Weg über die Extraschleife gemacht. Der jetzt kleinere, aber nicht minder gut gelaunte Verband folgte unter Edmunds Führung und absolvierte die anspruchsvolle 15 Km-Schleife. Vom „Wildschweinland“ über 19 prozentige Abfahrten und 13er Anstiege sowie Geröll mit kopfgroßen Findlingen und kreuz- und quer liegendem Unterholz war alles dabei. Die abschließende Reinigung der „Pferde“ sollte dabei auch nicht zu kurz kommen.

Allen Beteiligten hat es Spaß gemacht. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn es dann heißt: Jetzt machen wir das Dutzend voll. Zwölf Jahre CTF in Seefeld.